Wie lassen sich neue umweltfreundliche und leistungsstarke Schienenstähle für die europäischen Eisenbahnen von morgen erfolgreich verbinden? Das Goldschmidt-Unternehmen Elektro-Thermit geht dieser wichtigen Frage als Mitglied des GreenSteel4Rails-Projekts in enger Zusammenarbeit mit seinen Projektpartnern, führenden Forschungs- und Industrieorganisationen, nach.
Elektro-Thermit, der Thermit®-Spezialist der Goldschmidt-Gruppe, spielt eine aktive Rolle im von der EU co-finanzierten Forschungsprojekt „GreenSteel4Rails“. Zentrale Aufgabe des Projekts ist die Entwicklung und Prüfung fortschrittlicher, recycelbarer Schienenstahlsorten mit geringeren CO₂-Emissionen, wobei der Schwerpunkt auf der Anwendung und der praktischen Prüfung einer neuen Generation von Legierungen auf Eisenbasis für Gütergleise liegt, die in umweltfreundlichen Lichtbogenöfen hergestellt werden.
GreenSteel4Rails bringt 11 Partner aus Industrie und Wissenschaft aus fünf europäischen Ländern zusammen. Mit einem Projektbudget von rund 11 Millionen Euro und einer Laufzeit von 4,5 Jahren bis Juli 2030 reagiert die Initiative direkt auf die strategischen Vorgaben der EU für klimaneutrale Mobilität und eine stärkere Materialkreislaufwirtschaft.
Elektro-Thermit mit Sitz in Halle, Deutschland, betreibt die weltweit größte und modernste Thermit®-Produktionsanlage und entwickelt und fertigt Thermit®-Schweißverfahren sowie innovative Ausrüstung für rund 50 Länder weltweit.
Im Rahmen von GreenSteel4Rails ist das Team für Entwicklungs- und Anwendungstechnik von Elektro-Thermit, bestehend aus Projektleiter Daniel Liebenthal, Christof Gaßmann und Dr. Jörg Keichel, für die Validierung der aluminothermischen Schweißbarkeit der neu entwickelten Schienenstahlsorten verantwortlich.
Dazu gehört die Überprüfung des Schweißguts gemäß den aktuellen Eisenbahnnormen (wie ISO 23300-2 und EN 14730-1) sowie die enge Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, um wissenschaftliche Untersuchungen zu begleiten und die Thermit®-Schweißeigenschaften unter den besonderen Bedingungen zu analysieren, die diese innovativen Legierungen mit sich bringen.
Um eine effiziente und zuverlässige Prüfung der Schienenverbindungen im Rahmen des Projekts zu ermöglichen, sorgt das Team für die Bereitstellung modernster Prüfanlagen, die die umfassende Dokumentation und Leistungsvalidierung ermöglichen, die für Schienenstahl der nächsten Generation erforderlich sind.
Durch sein Engagement bei GreenSteel4Rails unterstützt Goldschmidt den Wandel zu nachhaltigen, zukunftsorientierten Schienennetzen und trägt dazu bei, dass fortschrittliche Werkstoffe und das Verbinden von Schienen Hand in Hand gehen.